"Zum Auftakt gibt es feinsten Galgenhumor...die fünfminütige Wilhelm-Busch-Adaption unterhielt mit scharzen Humor. Die blutige Klinge war fein geschliffen."

 

Potsdamer Neuste Nachrichten zu "Huhn für Karl"


 „(...) Schon die Herangehensweise zur Entstehung des Stückes ist gewissermaßen revolutionär. Denn die zwei jungen Frauen und vier jungen Männer haben sich unter der Anleitung Liedtkes ihre Figuren selbst erarbeitet und die dazugehörigen Rollen auch selbst geschrieben. Dieses hohe Maß an Mitgestaltung trägt mit Sicherheit dazu bei, dass es den jungen Schauspielern durchweg gelingt, authentisch und ausdrucksstark ihre Rollen auszufüllen (...) Das reduzierte Bühnenbild und die Kostüme erzeugen eine treffende Symbolik und tragen somit zu einer gelungenen Gesamtinszenierung bei. Die Jungen Akteure haben mit dem Dramatiker und Regisseur Jan Liedtke ein Schauspiel inszeniert, das voller Herzblut und Engagement daher kommt und dieses von Beginn an auf die Zuschauer überträgt."

Bremer Anzeiger zu „Vision Mensch“

„(...) Es ist das Kennzeichen der Jugend noch Träume zu haben. Seien sie auch noch so verrückt und illusorisch. So wie jene, die jetzt eine zusammengewürfelte Gruppe von sechs Jugendlichen im Theaterstück "Vision Mensch" der Jungen Akteure zeigt (...) Die Jugendlichen haben das gemacht, für was sie prädestiniert sind: Sie haben ein junges, freches Stück für ein junges Publikum geschrieben."

TAZ  zu „Vision Mensch“

„(...) Theater findet nicht auf der Bühne, sondern vor der Schulbank statt und wird dadurch greifbarer, echter. Regisseur Jan Liedtke und Schauspielerin Marsha Zimmermann gelingt das hervorragend (...)“

Sächsische Zeitung zu „Das ist Esther“

„(...) Diese theatralische Unterrichtsstunde faszinierte vor allem durch die unglaubliche Authentizität (...) Marsha Zimmermann spielt das derart glaubhaft, dass eine Schülerin in der auf das Stück folgenden Gesprächsstunde ihre Verunsicherung zugab, am Anfang nicht hätte entscheiden können, ob hier eine Schauspielerin nur spielte oder tatsächlich die Enkelin von Esther Bauer vor ihr stand (...) Das war schauspielerisch beeindruckend und wohl der entscheidende Punkt, der die etwa 20 Jugendlichen gebannt zuhören ließ in der auf äußerliche Theatralik verzichtenden leisen und unaufgeregten Inszenierung von Jan Liedtke.“

Dresdner Neueste Nachrichten zu „Das ist Esther“

„(...) Der Autor Jan Liedtke thematisiert die Liebe unter Selbstverliebten. Die 90-minütigen Leiden des jungen A. sind mitreißend, desillusionierend und rätselhaft zugleich (...)“

Hessische Allgemeine zu „Kamikaze Pictures“

„(...) Die spleenige Suchaktion entlarvt sich also zunehmend als selbstbezüglicher Trick einer Bohème, die ihre Fühlung mit dem Draußen längst aufgegeben hat. Nicht von ungefähr wird Linda, als sie tatsächlich auftaucht, von den Künstlerfreunden (bewusst) verkannt und nunmehr als Muse und Video-Model für die Beschwörung des abwesenden Idols eingespannt. Das Echte hat keinen Guten Stand, wo jedes Interesse dem Aparten, Verstiegenen und Unerfüllbaren gilt. Vorderhand als Dreiecksgeschichte daherkommend, liefert Liedtkes Stück damit eine klarsichtige Diagnose des gegenwärtigen Kunst- und Medienbetriebs (...)”

Nachtkritik zu „Kamikaze Pictures“

„(...) Kamikaze Pictures beschreibt in knapper, präziser Sprache eine „amour fou“, die wie ein Drogenrausch die Grenzen zwischen Illusion und Realität, Liebe und Begehren, Verführung und Kunst nicht nur verwischt, sondern geradezu sprengt (...)”

Neue Westfälische zu „Kamikaze Pictures“

„Die Premierenaufführung von Kamikaze Pictures des Deutschen Theaters hat gefunkelt (...) eine Stückvorlage, mit der der 1977 geborene Jan Liedtke seine Sprachgewandheit schon in jungen Jahren belegt (...) Das Publikum hatte viel Spaß und applaudierte ausdauernd.“

Göttinger Tageblatt zu „Kamikaze Pictures“

„(...) Hyperrealistisch, grell, gut ist das Stück von Jan Liedtke (...) es zeichnet junge Menschen auf der Such nach der besseren Hälfte, nach der Möglichkeit einer besseren Hälfte. Kompromisslose Romantik am Anfang, schonungslose Desillusionierung am Ende (...) Kamikaze Pictures hat alles was es braucht: Geschwindigkeit, Witz und Tiefe (...)”

Sächsische Zeitung zu „Kamikaze Pictures“

„(...) Kamikaze Pictures – ein Stück über rasende Liebe und pure Sehnsucht... ein Stück über die Suche nach dem Sinn im Leben. Aber es gründelt nicht tiefsinnig, sondern stellt radikal Fragen in ziemlich drastischer Jugendsprache. Für Brüche, für Lachen und Berlin-Feeling sorgt die 3.Figur, Freund Henry, der den Junkie, den schlitzohrigen Ausnützer, den Karrieregeilen gibt...Kamikaze Pictures ein Stück voller Spannung, Tempo und Witz, so kann es gern weitergehen in Heidelberg.“

SWR 2 zu „Kamikaze Pictures“

„Es ist eine Geschichte wie ein Rausch. „Kamikaze Pictures“ gilt als das zurzeit erfolgreichste deutschsprachige Gegenwartsdrama (...) In unverblümter Sprache erzählt Jan Liedtke von Andy (...) von einer Welt, die nach Zusammenhalt giert und doch nur Versatzstücke zu bieten hat (...)”

Westfallen Blatt zu „Kamikaze Pictures“

„Ohne Frage: der Stoff aus der Anonymität der Großstadt ist zu Recht mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Vor aktueller Kulisse stellt der gerade 30 Jahre alte Autor Jan Liedtke in „Kamikaze Pictures“ uralte Fragen nach dem Wert der Liebe, der Realität der Gefühle und dem Sinn des Zusammenseins an sich (...)”

Die Glocke zu „Kamikaze Pictures“

„(…) Die Suche wird süchtig, wild, laut, rasant. Zwei durchgeknallte Typen gehen aufs Ganze, geraten in heftigen Streit, raufen und brüllen, manchmal sogar ins Megafon, stürzen sich Hals über Kopf in jede Aktion...Wie Irrlichter um einen ruhigen Planeten, aber auch überbordend in ihrer Energie (...) Linda hat etwas Metaphysisches. Denn hinter all dem lauten Rocker- und Junkie-Gehabe von Andy und Henry verbirgt sich die Sehnsucht nach etwas, welches das Selbst übersteigt. „Sehn- sucht nach Liebe“ heißt es einmal: Beides starke Gefühle, die in „Kamikaze Pictures“ mit aller Macht verfolgt werden (...)“

Mannheimer Morgen zu „Kamikaze Pictures“

„(...) Ein Lehrstück in Sachen Verständnis und Verständigung. Für jene junge Generation, die das Stück darstellt, ist es ein hilfreicher Spiegel ohne (!) theaterpädagogischen Zeigefinger (…) Die gerade, derbe Sprache des Autors Jan Liedtke dürfte eine sehr authentische, verständliche Brücke in jugendliche Realitäten sein (...)”

Mitteldeutsche Zeitung zu „Kamikaze Pictures“

„Eine soziale Schlittenfahrt, ein schlankes und radikales Stück (...)"

Hamburger Abendblatt zu „Toronto“

"Toronto", ein Problemstück, kommt ohne moralisch erhobenen Zeigefinger und ohne lästige Lösungsvorschläge aus, weil Jan Liedtke ein Möglichkeitenfinder ist. Toms ungläubiges Staunen über das wilde und gezähmte Leben heben das Stück weit über die Parabelkategorie, in die theateraufgeschlossene Deutschlehrer ihre Schüler bugsieren. Liedtke gelingt es, die elektrisierende Beziehung, das Unausgegorene und das Unvermögen seiner Figuren mit dürren Worten, die einem ganz eigenen Heiterkeitsgesetz folgen, zu beschreiben.

Eßlinger Zeitung zu „Toronto“

"Toronto" wirkt wie ein mehrstimmiges Gedicht, das die Handlung ausspart und mit komprimierter, elliptischer Sprache zwischen den Ereignissen ansetzt...eine schwermütig-poetische Pubertätsstudie.

Stuttgarter Nachrichten zu „Toronto“